Photovoltaik-Carports

Der Photovoltaik-Carport, der ohne Beton auskommt.

Ein Solar Carport macht aus dem Parkplatz ein Kraftwerk: Die Parkplatz-Überdachung schützt die Fahrzeuge und erzeugt gleichzeitig Strom. Unser PV Carport steht auf Schraubfundamenten — ganz ohne Betonfundament.

Das System im Detail

Carport UNI: das komplette System im Überblick.

Massgeschneidert für Investor und Standort, geliefert als Komplettleistung von der Planung über die Produktion bis zur Montage — zerlegbar, erweiterbar und CE-zertifiziert für die EU.

Visualisierung einer grossen Photovoltaik-Carport-Anlage mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Referenzprojekt: Carport-Anlage auf 3.144 Schraubfundamenten, Graz (Österreich), 2024.

Modulbauweise

Ein Modul, drei Varianten.

Das typische Carport-Modul ist 5,5 m breit und trägt eine Dachfläche von rund 5,5 × 5 m — je nach Panelgrösse. Es lässt sich einfach an breitere oder atypische Stellplätze anpassen; in Reihenaufstellung nimmt die Konstruktion bis zu 8° Längsgefälle auf.

  • UNI South — Pultdach nach Süden ausgerichtet
  • UNI North — Pultdach nach Norden ausgerichtet
  • UNI Double — überdacht zwei Stellplatzreihen
  • Stützen wahlweise aus Stahl oder Holz
Visualisierung einer Carport-Reihe mit Fahrzeugen auf Schraubfundamenten

Lieferumfang

Komplettleistung: vom Entwurf bis zur Montage.

Die Projektvorbereitung kommt vollständig aus einer Hand — von der Modellstudie über die komplette statische Beurteilung bis zur Ausführungsdokumentation für das konkrete Projekt. Geliefert wird wahlweise als Teilleistung oder als schlüsselfertiges Gesamtprojekt.

  • Projektierung und Produktion der Carports
  • Entwurf, Fertigung und Montage der Fundamentkonstruktion
  • Aluminium-Montagesystem für die PV-Panels
  • Montage vor Ort und Transport aller Komponenten
Visualisierung eines einzelnen Photovoltaik-Carports mit zwei Fahrzeugen

Fundament

Schraubfundamente: gegründet ohne Beton.

Ökologische Gründung ohne Beton: Die Schraubfundamente minimieren den Eingriff ins Bodenprofil und die Kosten der Baustellenvorbereitung. Für Stabilität und lange Lebensdauer kommen justierbare Schrauben aus dickwandigem Rohr (Serie 89 × 5 mm) zum Einsatz.

  • Sofort belastbar — keine Aushärtezeiten
  • DTH-Vorbohrung: Montage auch auf Beton, Asphalt und felsigem Untergrund
  • Schraubenlängen 1.550 / 2.050 mm, Verlängerungen bis 2.000 mm
  • Justierbar für die präzise Ausrichtung der Konstruktion
Eindrehen eines Schraubfundaments durch die Asphaltdecke eines Parkplatzes

Konstruktion

Dünnwandiger Stahl: leicht, präzise, langlebig.

Die Tragkonstruktion besteht aus dünnwandigen Stahlprofilen, entwickelt in Zusammenarbeit mit voestalpine Profilform und gefertigt auf automatisierten Profilieranlagen. Gegenüber gewalzten Profilen spart das rund 60 % Gewicht und 30 % Kosten — bei hoher Massgenauigkeit und schneller Montage dank präzise gekennzeichneter Teile.

  • Statik für Wind- und Schneelasten in 80 % Europas ausgelegt
  • Verzinkung Z350, Dickwand-Elemente feuerverzinkt
  • Bemessung nach EN 1990/1991/1993, Fertigung nach EN 1090
  • CE-Zertifizierung aller Komponenten und des Gesamtprodukts
Technische Zeichnung des Doppel-Carports mit Massangaben und 12 Grad Dachneigung

Panelmontage

Aluminium-Einschubsystem für jedes Rahmenpanel.

Die PV-Panels werden mit der langen Kante vertikal in die Nut von Aluminium-Einschubprofilen gesetzt und an den Stössen abgedichtet — standardmässig drei Panels übereinander, empfohlene Panelgrösse ca. 1.100 × 1.700 mm.

  • Beliebige gerahmte PV-Panels einsetzbar
  • Schneller Modultausch, einfache Wartung
  • Konstruktiv keine galvanische Korrosion
  • Zertifiziert nach EN 1090-3
Untersicht des Carport-Dachs mit Photovoltaik-Panels im Aluminium-Einschubsystem

Entwässerung & Extras

Bis ins Detail geplant — inklusive Regenwasser.

Ein komplettes Entwässerungssystem führt das Regenwasser vom Paneldach über Rinnen und Fallrohre in die Kanalisation — gefertigt aus feuerverzinktem Stahlblech oder Titanzink (0,55–0,7 mm) und individuell auf Standort, Carport-Typ und Kanalkapazität ausgelegt.

  • Geologische Voruntersuchung: Zugversuche, Geoscan, chemische Bodenanalyse
  • Ladestationen, Batteriespeicher und Beleuchtung
  • Geodätische Vermessung und Baustelleneinrichtung
  • Brandschutz-Dokumentation
Seitenansicht des Carports mit Fahrzeug und Schraubfundamenten im Boden

Der Unterschied

Schraubfundament statt Betonfundament.

Herkömmliche Carports stehen auf Beton: Aushub, Schalung, Aushärtezeit — und am Ende eine versiegelte Fläche. Unsere Konstruktion verwendet Schraubverbindungen als Fundament. Die Stahlschrauben werden in den Boden eingedreht und tragen sofort. Dass der Untergrund das hergibt, klären wir vorab mit einer geologischen Analyse auf Basis von Referenzbohrungen — Fundierung ist unser Kerngeschäft.

Keine Versiegelung
Der Boden bleibt offen — kein Aushub, kein Beton, keine zusätzlich versiegelte Fläche auf dem Grundstück.
Rückbaubar
Schraubfundamente lassen sich am Ende der Nutzung wieder herausdrehen. Das Grundstück bleibt, wie es war.
Schnellere Montage
Keine Aushärtezeiten: Nach dem Eindrehen der Fundamente kann direkt aufgebaut werden — die Bauzeit vor Ort verkürzt sich deutlich.
Für Firmenparkplätze geeignet
Die Montage erfolgt etappenweise, der Parkbetrieb läuft weitgehend weiter. Ladepunkte für E-Fahrzeuge lassen sich direkt mitplanen.

Unser Prozessablauf

Von der Bodenanalyse bis zur Umsetzung.

Jedes Projekt beginnt im Boden, nicht auf dem Dach: Erst wenn Untergrund, Förderlage und Kosten geklärt sind, wird im Detail geplant.

  1. Geologische Analyse der Bodenbeschaffenheit

    Auf Basis von Referenzbohrungen klären wir, was der Untergrund trägt — die Grundlage für Fundamentwahl und Statik.

  2. Abklärung der Förderungen

    Wir prüfen die Fördermöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene und berücksichtigen sie in der Wirtschaftlichkeitsrechnung.

  3. Grobplanung mit Plankosten

    Anlagengrösse, Ertragsprognose und Plankosten — die Entscheidungsgrundlage, bevor Detailarbeit anfällt.

  4. Detailplanung

    Statik, Elektroplanung, Netzanschluss und Terminplan werden verbindlich ausgearbeitet.

  5. Umsetzung mit Industriepartnern

    Unsere Industriepartner montieren, wir koordinieren — bis zur Inbetriebnahme und Einspeisung.

Häufige Fragen

Was Bauherren zum PV-Carport wissen wollen.

Was kostet ein Photovoltaik-Carport?

Das hängt von der Anzahl der Stellplätze, der Anlagenleistung und dem Untergrund ab — seriöse Pauschalpreise gibt es nicht. Unsere Grobplanung liefert Plankosten und eine Ertragsprognose als Entscheidungsgrundlage, bevor Detailkosten anfallen.

Gibt es Förderungen für Solar Carports?

Die Förderlandschaft unterscheidet sich je nach Land und Region: In der Schweiz regelt jeder Kanton eigenständig, in Deutschland und Österreich gelten eigene Programme. Die Abklärung der Förderungen auf Landes- und Bundesebene ist fester Bestandteil unseres Prozesses.

Braucht ein PV-Carport eine Baugenehmigung?

In den meisten Fällen ja — massgeblich sind Standort, Grösse und lokales Baurecht. Wir klären die Genehmigungsfrage im Rahmen der Grobplanung, damit es später keine Überraschungen gibt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Die Montage selbst ist dank Schraubfundament kurz, da keine Betonier- und Aushärtezeiten anfallen. Die Gesamtdauer bestimmen Genehmigung und Netzanschluss — nach der Detailplanung erhalten Sie einen verbindlichen Terminplan.

Trägt mein Untergrund ein Schraubfundament?

Das prüfen wir, bevor geplant wird: mit einer geologischen Analyse der Bodenbeschaffenheit auf Basis von Referenzbohrungen. Fundierung ist das Kerngeschäft von EnergyXploit.

Nächster Schritt

Lassen Sie Ihren Parkplatz Strom erzeugen.

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